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Schwarztee

Ihr Guide von Deluxe Tee: schwarzer Tee

Hier in Europa kennen wir ihn als Schwarztee, in Ostasien hingegen heisst er „Roter Tee“ – die Rede ist von einem der weltweit beliebtesten Getränke.

In unserem Guide schauen wir uns seine Varianten, Anbaugebiete und Sorten einmal genauer an.

Es gibt ihn in unzähligen Varianten, pur und sortenrein – oder mit feinen Aromen versetzt.

Wir geniessen ihn heiss oder als Eistee, morgens oder nachmittags.

Manche mögen ihn mit Milch und Sahne; mancherorts süsst man ihn mit Zucker, Honig, Früchten oder Marmelade.

Schwarztee gilt als eine der beliebtesten Teesorten der Welt, vor allem in westlichem Raum.

Interessanterweise war aber Grüntee zuerst in Europa bekannt.

Erst im 19. Jahrhundert hat sich der in Indien angebaute Schwarztee von England aus verbreitet und massiv an Popularität gewonnen.

Zu den wichtigsten Schwarztee-Anbaugebieten gehören:

  • Indien (Darjeeling, Assam),
  • Sri Lanka (ehemals Ceylon),
  • China,
  • Nepal,
  • Vietnam
  • und Kenia.

In den jeweiligen Anbaugebieten stehen die Namen bekannter Teegärten für bestimmte Teequalitäten und Aromen.

Schwarztee Ratgeber

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Was ist Schwarztee und wie wird er hergestellt?

Wie seine „Geschwister“ grüner Tee, weisser Tee oder Oolong-Tee, stammt auch der Schwarztee von der Teepflanze ab. Er entsteht, wenn die Blätter der Teepflanze vollständig oxidieren (was oft auch als „fermentiert“ bezeichnet wird). 

Die Herstellung von Schwarztee, diesem als so selbstverständlich empfundenen Getränk, ist nicht minder anspruchsvoll als die von grünem oder weissem Tee.

Und auch hier spielen Kultivar, Lage, Erntezeit und Verarbeitung eine grosse Rolle beim Entstehen des spezifischen Geschmacks jeder der unzählig vielen Arten von Schwarztee.

Grundsätzlich kennt man zwei Methoden der Herstellung von Schwarztee: die sogenannte orthodoxe und die CTC-Methode.

Orthodox steht hier für traditionell. Das ist die wohl ursprünglichste Herstellungsart.

Die orthodoxe Schwarztee-Herstellung

Bei der orthodoxen Schwarztee-Produktion entstehen die erlesenen Blatt-Qualitäten.

Sie bedarf eines erfahrenen Teemeisters, und zwar von der Ernte bis zum fertigen Produkt.

Das Pflücken passiert ausschliesslich per Hand und erfordert Zeit und Sorgfalt.

Nur die zartesten obersten Knospen werden dabei gesammelt – „two leaves and a bud“.

Um dem frisch geernteten Blattgut die Feuchtigkeit zu entziehen, welkt bzw. trocknet man es für mehrere Stunden auf Netzen und in speziellen belüfteten Behältern.

Anschliessend müssen die gewelkten Teeblätter für die Oxidierung vorbereitet werden.

Dazu werden sie in sogenannten Rollmaschinen gerollt.

Durch die anhaltende kreisende Bewegung werden die Zellwände aufgebrochen – der Zellsaft kann anfangen, zu oxidieren.

Die Umgebungsluft reicht für die Oxidierung nach dem Rollen aus.

Nach und nach werden aus grünen Blättern rote Blätter; die Aromen verändern sich.

Der Teemeister muss diesen Prozess genau überwachen.

Erst wenn der gewünschte Oxidationsgrad erreicht ist, wird die Oxidation unterbrochen.

Dazu wird das nun zum schwarzen Tee oxidierte Blattgut mittels Heissluft getrocknet. Nun ist der Tee fertig und haltbar.

Als abschliessender Schritt wird der Tee noch sortiert und entsprechend verpackt.

Die Sortierung erfolgt mechanisch, mit Rüttelsieben. Die bekannten Blattgrade können so ziemlich exakt voneinander getrennt werden:

  • Dust – Teestaub
  • Fannings – kleinste Teeblattstücke
  • Broken-Tee – gebrochenes Teeblatt
  • Blatt-Tee oder Orange Pekoe – ganzes Teeblatt.

Während Orange Pekoe und Broken für hochwertige, lose Tees verwendet werden, kann man aus Fannings und Dust nur Beuteltee herstellen.

Nach dieser traditionellen Methode entstehen auch heute noch ungefähr die Hälfte aller Schwarztees aus Indien. Sri Lanka ist derzeit für die ausschliessliche Anwendung der orthodoxen Methode bekannt.

Crushing, Tearing, Curling: Die CTC-Schwarztee-Herstellung

Für die Herstellung von günstigen Beuteltees in den Qualitäten Broken Pekoe, Fannings und Dust eignet sich die schnellere und effektivere CTC-Methode.

Nach der CTC-Methode arbeiten beispielsweise fast alle Teeproduzenten in Kenia.

Die Ernte ist weniger sorgfältig als bei der orthodoxen Methode.

Das Welken ist vergleichbar. Im Anschluss wird das Blattgut einmal gerollt.

Der nächste Schritt ist maschinell und das Herzstück der CTC-Produktion.

CTC steht für „zerkleinern“, „reissen“ und „rollen“. Mittels Dornenwalzen werden die Teeblatt-Zellen viel schneller aufgebrochen; zugleich sortiert die CTC-Maschine Stängel und Co. aus.

Bereits während der Verarbeitung setzt die Oxidation ein.

Der Tee muss dann nur noch mit Heissluft getrocknet und sortiert werden.

Sorten und Anbaugebiete von Schwarztee

Beim Schwarztee steht die Bezeichnung der Sorte in den meisten Fällen auch für das Anbaugebiet.

Nur wenige bekannte Sorten beziehen sich auf die Verarbeitung bzw. die Verfeinerung. Werfen wir nun einen Blick in unsere virtuellen Teetassen:

ASSAM

Das Anbaugebiet Assam liegt im Nordosten Indiens und zählt zu den grössten Teeanbaugebieten der Welt.

Hier gedeiht die Teepflanze im warmen feuchten Klima.

Assam-Schwarztee ist an seinem intensiven Geschmack mit Noten von Malz und Honig zu erkennen – und wird zudem gern für Teemischungen verwendet.

Unbedingt probieren!

Unser Assam Malty SFTGFOP1 Satrupa Bio überzeugt mit herzhaft-malzigen, süsslichen Noten und einem sehr schönen Blatt.

CEYLON

Die Bezeichnung dieses schwarzen Tees geht auf den seit 1972 nicht mehr gültigen Namen des Anbaulandes Sri Lanka zurück.

Das tropische Klima und die steilen Höhenlagen der Teegärten in den Anbaugebieten Uva, Dimbula und Nuwara Eliya sorgt für einen feinen, frischen Geschmack mit natürlichen Zitrusnoten.

Ceylon-Schwarztees sind auch hartem Wasser gegenüber unempfindlich.

Unbedingt probieren!

Unser Ceylon FOP Idulgashena in Bio-Qualität zeigt sich kupferrot in der Tasse und bezaubert mit seinen würzigen, leicht fruchtigen Aromen. Ein feiner Wachmacher am Morgen!

DARJEELING

Die wohl bekannteste indische Schwarztee-Sorte ist Darjeeling.

Er stammt aus dem gleichnamigen westbengalischen Distrikt in der Umgebung der Stadt Darjeeling.

Die Teegärten der Region sind für die hochwertigen, feinen und hocharomatischen schwarzen Tees bekannt. Aber auch Oolongs, weisse und grüne Tees werden hier hergestellt.

Unbedingt probieren!
Unser Darjeeling FTGFOP1 Ambootia First Flush Supreme Bio erfrischt mit seinen floral-fruchtigen, frischen Aromen und erfreut das Auge mit einer goldenen Tasse. 

EARL GREY

Streng genommen ist Earl Grey keine klassische Sorte.

Seine hochwertigste Variante ist eine Mischung aus schwarzem Tee (oft Darjeeling) mit dem echten ätherischen Öl der Bergamotte.

Die herben Aromen dieser bitteren Zitrusfrucht verbinden sich mit den delikaten Noten des Schwarztees für eine besonders belebende Wirkung. Industriell gefertigte Earl Greys können auch mit künstlichen Aromen parfümiert werden; eine verbindliche Regulierung der Rezeptur besteht nicht.

Unbedingt probieren: unser Earl Grey in Bio-Qualität besticht durch die Strahlkraft echten Bergamottöls.

Schwarztee richtig zubereitet

Schwarzer Tee ist einfach in der Zubereitung und weit weniger empfindlich als etwa weisse und grüne Tees. Dennoch können Sie mit nur einigen simplen Tricks Ihren Tee-Genuss maximieren!

KORREKT DOSIEREN

Beachten Sie unbedingt die Angaben auf der Verpackung. Eine zu hohe Dosierung kann schnell zu einem unangenehm überwältigenden Ergebnis führen. Zu wenige Teeblätter in der Tasse wiederum rauben dem Getränk jeglichen Geschmack.

FRISCHES WASSER

Die meisten Schwarztees brauchen zwischen 90 und 100° C. Kalkfreies, frisch aufgekochtes Wasser ist optimal.

RICHTIGE ZIEHZEIT

Die alte Regel von Oma und Opa gilt tatsächlich; zieht der Schwarztee länger als 2–3 Minuten, schwächt das seine belebende, anregende Wirkung. Zu lange Ziehzeiten können den Tee (je nach Sorte) allerdings recht bitter machen. Auch hier hält die Verpackung Ihres Tees oft den entscheidenden Hinweis bereit.

Entdecken Sie hier die Vielfalt des schwarzen Tees von Deluxe Tee.

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