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Grüntee Wirkung

Grüntee-Wirkung

der Guide von Deluxe Tee

Grüner Tee ist nicht allein dank seines feinen Geschmacksreichtums, sondern auch aufgrund seiner immer wieder gelobten Wirkungen in aller Munde.

Ihm werden verschiedene Eigenschaften zugeschrieben, die sich positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken sollen.

In unserem Guide erfahren Sie mehr darüber, wie Grüntee wirkt.

Grüner Tee wird in der Wissenschaft gern und oft auf seine gesundheitlichen Effekte hin untersucht und erforscht.

Das mag daran liegen, dass Grüntee eine Menge der als gesundheitlich vorteilhaften Pflanzenwirkstoffe enthält.

Schauen wir uns diese Wirkstoffe und die Studienlage dazu einmal genauer an.

Welche Wirkung kann Grüntee haben? Welche Nebenwirkungen?

Grüntee-Wirkung Ratgeber

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Grüntee Wirkung Infografik

Wie wirkt Grüntee: seine Inhaltsstoffe

Eine der wichtigsten Inhaltsstoffgruppen im grünen Tee sind die sogenannten Catechine, pflanzliche Bitterstoffe.

Allem voran das Epigallocatechingallat (EGCG), von dem Grüntee je nach Sorte enorm viel enthalten kann, lockt die Forschung.

Denn EGCG wirkt erwiesenermassen antioxidativ und hat eine weitere Reihe in Studien dokumentierter Effekte.

EGCG – DER KING DER ANTIOXIDANTIEN?

Sogenannte Antioxidantien, zu denen auch einige Vitamine und Mikronähstoffe gehören, zeichnen sich dadurch aus, dass sie freie Radikale – aggressive Sauerstoffmoleküle – neutralisieren können.

Freie Radikale werden für die Entstehung diverser Schäden im menschlichen Körper verantwortlich gemacht.

Diese Schäden fasst man als oxidativen Stress zusammen.

Dieser wiederum kann Zellschäden, DNS-Schäden, vorzeitige Alterungserscheinungen und schlussendlich Krebs verursachen.

Daher liegt auch die Vermutung nahe, dass bestimmte Antioxidantien vor Krebs schützen könnten.

Diverse Studien attestieren EGCG zudem bereits jetzt eine antivirale und antiangiogenetische Wirkung.

EGCG kann zudem die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol reduzieren; ein Umstand, der vermutlich die entspannende Wirkung des eigentlich anregenden grünen Tees erklärt.

Auch bei degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer scheint Epigallocatechingallat eine positive Wirkung aufzuweisen. EGCG in konzentrierter Form (als hochdosiertes Präparat) kann allerdings auch Nebenwirkungen verursachen.

WIRKT GRÜNER TEE GEGEN KREBS?

Das wird zwar gern reisserisch behauptet – aber einen Beweis bleibt uns die Forschung leider schuldig.

Eine aktuelle Studienübersicht aus dem Jahr 2020 etwa hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, ob grüner Tee bei Krebserkrankungen eine nachweisliche Wirkung hat.

Doch die Zusammenfassung blieb leider wage: schaden tut normaler, nicht übertriebener Tee-Genuss jedenfalls nicht.

Sichere Antworten auf Fragen zur Prävention oder gar zur Krebstherapie mit Grüntee-Extrakten konnte man aber nicht liefern.

Was man sicher feststellen konnte, war allerdings der Umstand, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Grüntee-Extrakten die Wirksamkeit einer Krebstherapie beeinträchtigen können und niemals ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden sollten.

KOFFEIN UND L-THEANIN, DIE MUNTERMACHER

Grüntee Koffein Wirkung mit lustigem Gif

Nicht zu vergessen bei der Wirkung des Grüntees: das Koffein.

Davon enthält der grüne Tee reichlich. Diese Wirkung ist gut erforscht und belegt.

Da das Koffein aus dem Teeblatt anders verstoffwechselt wird als das Koffein aus der Kaffeebohne, ist Tee ein sanfterer, dafür nachhaltigerer Wachmacher.

Die aufmunternde Wirkung ist darauf zurückzuführen, dass das Koffein das Gefühl von Müdigkeit zeitweise unterdrückt.

Zugleich steigen dank Koffein auch unsere Dopamin- und Noradrenalin-Level und wir fühlen uns gut gelaunt, konzentriert und erfrischt.

Ein weiterer interessanter Wirkstoff ist noch die Aminosäure L-Theanin. L-Theanin bewirkt eine höhere Konzentrationsfähigkeit und einen angstlösenden Effekt.

Aber auch hier sollte man den Tee-Genuss nicht übertreiben. Eine zu grosse Koffeinmenge aus grünem Tee kann durchaus für unerwünschte Nebenwirkungen wie Nervosität und Schlafstörungen sorgen.

GRÜNER TEE FÜR DIE HERZGESUNDHEIT?

Nach wie vor stehen Herz-Kreislauf-Erkrankung an erster Stelle bei den Todesursachen – und das weltweit.

Vielfach konnte gezeigt werden, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu einer wirksamen Waffe in Sachen Prävention werden kann.

Ob Herzinfarkt oder Schlaganfall, die Ernährung kann die Risiken für beide Diagnosen entweder steigern oder senken.

Und laut einigen Untersuchungen kann der Genuss von Grüntee zu einer gesunden Ernährung durchaus beitragen, indem er sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirkt.

GRÜNER TEE UND ZUCKER

Mehrere Studien haben gezeigt, dass sich der Genuss von grünem Tee positiv auf den Zucker-Stoffwechsel und die Insulinsensitivität auswirken kann.

Zusätzlich senken koffeinhaltige Getränke, regelmässig konsumiert, das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, um bis zu 7 %.

Zu beachten sind bei solchen Ergebnissen allerdings immer die Gesamtgewohnheiten der Betroffenen.

Sprich: Man sollte auch sonst auf Süsses verzichten und sich ausgewogen ernähren – statt den Konsum von Desserts und Zuckerdrinks mit ein paar Tassen Grüntee als „Zaubermittel“ kompensieren zu wollen.

Grüner Tee in der Kosmetik

Wenn wir über die Wirkung von grünem Tee sprechen, ist auch seine Beliebtheit für diverse Beauty-Anwendungen unbedingt erwähnenswert.

Zunächst wäre da das tradierte Wissen. In jedem Land gibt es jahrhundertealte, natürliche Rezepte für gesunde Haut und schönes Haar. In Asien gehört neben Reis vor allem grüner Tee zu solch einem bewährten Schönheitsgeheimnis. Von Peelings und Gesichtsmasken über Kompressen bis hin zu Eiswürfeln mit grünem Tee reicht die Palette der Anwendungen. Aber auch in der modernen Kosmetikindustrie und zwar sowohl in Asien, als auch im Westen setzt man gerne auf Grüntee, Grüntee-Extrakte und aus grünem Tee gewonnene Wirkstoffe.

Als Camellia Sinensis Leaf Extract auf der Inhaltsstoffdeklaration eines Kosmetikproduktes zu erkennen, wird grüner Tee aus einer Vielzahl von Gründen gern in der Hautpflege eingsetzt.

So sollen die im grünen Teeblatt enthaltenen Polyphenole unreine und zu Akne neigende Haut beruhigen, bei der Neutralisierung freier Radikale helfen und Entzündungen lindern. Zudem sorgt der adstringierende grüne Tee auf der Haut für eine leichte, natürliche Mattierung. Bei Anti-Aging-Hautpflegeprodukten soll Grüntee-Extrakt die Spannkraft der Haut erhöhen und zum Schutz vor UV-Strahlen sowie bei der Reparatur von sonnenbedingten Hautschäden beitragen. Sogar in Cremes und Lotions gegen trockene und empfindliche Haut findet sich grüner Tee.

Und weil der frische, süssliche, grasig-grüne Duft von frischem grünen Tee so angenehm ist und für viele Menschen gleichbedeutend mit Wellness und Entspannung, bietet auch die Parfümindustrie gerne „Grüntee-Düfte“ an: von Eau der Toilette bis Raumduft ist für uns alle etwas dabei. Natürlich haben diese Produkte in den meisten Fällen mit der Wirkung oder auch nur mit der Pflanze selbst nichts zu tun – dennoch ist es schön zu sehen, wie inspirierend und relevant das traditionelle Getränk heute noch bleibt.

Übrigens: Wenn Parfümexperten ein Grüntee- oder sogar ein Matcha-Aroma für einen Duft kreieren wollen, greifen sie meist zum cis-3-Hexenol genannten Inhaltsstoff. Dieser ist eine natürliche chemische Verbindung, die in unterschiedlichen Blüten und Pflanzen (Ananas, Tulpen, Sellerie) vorkommt – isoliert duftet sie grasig, frisch und grün.

Fazit: Grüntee-Wirkung und die Studienlage

Wir kennen es alle aus unzähligen Artikeln. Dem Grüntee werden nahezu magische Wirkungen nachgesagt: Beim Abnehmen soll er helfen, das Leben verlängern, die Gesundheit verbessern.

Viele Studien und Untersuchungen befassen sich mit grünem Tee und mit seinen einzelnen Wirkstoffen.

Doch leider werden die wenigsten Studien am Menschen durchgeführt.

Fast alle Ergebnisse stammen aus Versuchen an Tieren oder Zellkulturen (in-vitro).

Dabei wäre es doch schön, wenn das wohlschmeckende, anregende Getränk auch noch mit einer Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften daherkäme.

Einige vorsichtige Metaanalysen zeigen: Zumindest sollen leidenschaftliche Grüntee-Fans aber etwas für ihr Herz-Kreislauf-System tun und im Durchschnitt etwas länger leben.

Wenn das bedeutet, noch ein paar mehr Tassen unseres Lieblingsgetränks zu geniessen: Wir sind dabei!

Welche Nebenwirkungen hat Grüntee?

Bei den Nebenwirkungen von grünem Tee gerät hauptsächlich das Koffein in den Vordergrund.

Koffein kann sich je nach unserer Tagesverfassung und je nach Gesundheitszustand unterschiedlich auf unser Wohlbefinden auswirken.

Bei manchen Menschen genügt ein Tässchen Matcha, um sich „hibbelig“ und nervös zu fühlen. Anderen machen auch mehrere Tassen starken Sencha nichts aus.

Als typische „Nebenwirkungen“ einer zu hochdosierten Koffeineinnahme gelten: Nervosität, Schwindelgefühle, Herzklopfen, Durst, Magenschmerzen, Schlaflosigkeit, Gereiztheit bis hin zur Verstärkung von Symptomen einige chronischer oder akuter Erkrankungen.

Diese Nebenwirkungen können zwar unangenehm sein, sind aber in den meisten Fällen von kurzfristiger Natur.   

Wer grünen Tee liebt, aber auf Koffein empfindlich reagiert, sollte also lieber zu koffeinarmen Sorten wie etwa Bancha greifen.

Grüntees mit viel Koffein – Gyokuro, Matcha – wären in diesem Fall zu meiden.

Aber es kann auch weitere unerwünschte Nebeneffekte geben, die sich speziell auf den Grüntee-Genuss beziehen.

Zu diesen gehören die Hemmung der Eisenresorption, Zahnverfärbungen, ggf. Wechselwirkungen mit Medikamenten.

Menschen mit bestimmten chronischen Krankheiten, die den Magen, den Darm oder die Nieren betreffen, sollten ebenfalls vorsichtig sein und auf grünen Tee verzichten.

Auch bei Blutgerinnungsstörungen ist zwingend Vorsicht geboten.

Dass koffeinhaltige Getränke während der Schwangerschaft und Stillzeit zu meiden sind, versteht sich ebenfalls von selbst.

Individuelle Unverträglichkeiten kann es zudem grundsätzlich bei allen Lebens- und Genussmitteln geben.

Grüntee: belebend, erfrischend – kein Allheilmittel

grüntee-wirkung-energie

Für uns sind die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Grüntee zwar etwas, was wir gerne einmal bewiesen sehen würden. Dennoch überwiegt für uns hier ganz klar der Tee-Genuss.

Denn: Grüner Tee ist ein aufregendes Kulturgut mit faszinierender Geschichte. Grüner Tee bietet eine tolle Bandbreite an Aromen für jeden Geschmack. Er verschafft uns einen sanften Kick am Morgen, veredelt viele köstliche Rezepte und macht es uns leicht, genug Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken.

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Quellen

Zhao, J. F., Zhang, Y. J., Jin, X. H., Athar, M., Santella, R. M., Bickers, D. R.,Wang, Z. Y. (1999) Green tea protects against psoralen plus ultraviolet Ainduced photochemical damage to skin. Soc. Invest. Dermatol. 113:1070-1075 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10594754/

 

Katiyar, S. K., Matsui, M. S., Elmets, C. A., Mukhtar, H. (1999) Polyphenolic antioxidant (-)-epigallocatechin-3-gallate from green tea reduces UVB-induced inflammatory response and infiltration of leukocytes in human skin. Photochem. Photobiol. 69: 148-153 Polyphenolic antioxidant (-)-epigallocatechin-3-gallate from green tea reduces UVB-induced inflammatory response and infiltration of leukocytes in human skin

 

Pelle, E., Muizzuddin, N., Mammone, T., Marenus, K., Maes, D. (1999) Protection against endogenous and UVB-induced oxidative damage in stratum corneum lipids by an antioxidant-containing cosmetic formulation. Photodermatol. Photoimmunol. Photomed. 15: 115-119 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10404721/

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